Kinderlose Frauen kriegen oft Gegenwind

Umfeld und Gesellschaft erwartet eine Familie
  • Viele Kinderlose müssen diesen Status häufig begründen und verteidigen.

  • Sie werden oft nach dem Warum gefragt. (siehe auch Fragen)
    (ist sie nun einfach egoistisch oder kann sie keine Kinder kriegen und ist daher bemitleidenswert?)

  • Gewollte Kinderlosigkeit stösst oft auf Unverständnis und Kritik
    (so, dass manche Kinderfreie sich kaum zu outen trauen.)

  • Für manche Frauen ist das Nichtvorhandensein der Kinder an sich weniger problematisch als die Stigmatisierung.

  • Unfreiwillige Kinderlosigkeit schmerzt doppelt. Die heutzutage bei ausbleibender Schwangerschaft fast zur Normalität gewordene Kinderwunschbehandlung führt zu einem massiv einseitigen Fokus aufs Kinderbekommen und hält Frauen wie auch Männer davon ab, ihr eigenes Leben zu leben. (Sehr hilfreich ist der Blog von Elaine ohne Kind: In angenehm flüssigem Stil berichtet Elaine über ihren Weg beim Abschied vom Kinderwunsch. Ihre offene Berichterstattung lässt Leidensgenossinnen spüren, dass sie nicht alleine sind.)

Freundinnen verlieren
Wenn im Freundeskreis stets mehr Frauen Mütter werden, deren Interesse sich – verständlicherweise – hauptsächlich auch ihren Nachwuchs konzentriert, fühlt sich manche OK-Frau je länger je mehr allein auf weiter Flur.
Sie sehnt sich nach der Zeit zurück, als sie mit ihren Freundinnen alles mögliche unternehmen konnte – auch mal ganz spontan – und gute Gespräche ein fester Bestandteil der Freundschaft waren.

Die gute Nachricht ist die, dass diese Freundschaften wieder etwas von ihrer alten Qualität zurückgewinnen, wenn die Kinder älter sind. Dies berichten jedenfalls die 60plus-OK-Frauen, die ich für mein Buch interviewt habe und ich erlebe es inzwischen schon selbst.

Doch in der Zwischenzeit lohnt es sich, andere OK-Frauen kennenzulernen. Dies ist einer der Gründe, weshalb ich diese Seite erstellt habe. Um es OK-Frauen zu erleichtern, miteinander in Kontakt zu kommen. Zum Beispiel mit regionalen Treffen.